- geboren, aufgewachsen und zur Schule gegangen in der Nordeifel
- Studium an der Universität Köln, Fächer Germanistik und Philosophie
- Referendariat am Gymnasium in Leverkusen
- 1981-2017 Lehrer am Gymnasium in Köln
Lehrer ist ein sehr schöner und lebendiger, aber häufig auch recht stressiger Beruf. Zum Glück bin ich schon früh dem Rat eines Freundes gefolgt und habe in einem Kurs das Autogene Training erlernt. Besonders impo-niert und genutzt hat mir die damit gewonnene Mög-lichkeit, mich jederzeit und überall sehr schnell und tief „herunterfahren" und anschließend erholt wieder den anstehenden Aufgaben zuwenden zu können.
Später habe ich dann fast 20 Jahre lang mit Kolleginnen und Kollegen zur Reflexion und Korrektur meiner beruf-lichen Tätigkeit an einer Supervisions-Gruppe teilge-nommen und die Methode der Progressiven Muskel-entspannung erlernt.
Seit Mitte der 90er Jahre praktiziere ich regelmäßig Atemübungen und Sitzmeditation zur Stärkung der inneren Ruhe und Klarheit sowie Qi-Gong-Meditation zur Vermehrung von Energiefluss und -ressourcen des Körpers. Zen-Meditation und -übung praktiziere ich seit 2001 bei meinem Lehrer Toku-zen Heinz Anneser, der während eines etwa 10-jährigen Aufenthaltes in Japan im Zen-Kloster Ten Ryu- Ji in Kyoto bei Meister Hirata Roshi seine Übung praktiziert und abgeschlossen und danach weitere etwa 5 Jahre durch Besuche bei seinem Lehrer und Teilnahme an Übungswochen im Kloster weiter gefestigt hat. Seit 2012 unterrichte ich Zen mit seiner Zustimmung.
Durch Fortbildung habe ich die Zertifizierung meiner Ihnen jetzt angebotenen Kurse Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung erworben bei der Zentralen Prüfstelle Prävention der Krankenkassen.
Diese Schilderungen sollen dazu dienen, dass Sie ein wenig über den erfahren, der Ihnen hier Entspannungs- und Meditationskurse anbietet.
Es macht aus meiner Erfahrung sehr viel Sinn, die eige-ne Lebens- und Arbeitssituation insbesondere im Blick auf mögliche Überlastung(en) immer mal wieder offen und ehrlich zu betrachten und ggf. notwendige Verän-derungen entschieden anzugehen. Sich dabei - wenn die eigenen Kräfte oder das Wissen nicht ausreichen - ggf. der Hilfe anderer zu bedienen, bedeutet kein eige-nes Versagen, sondern ist im Gegenteil ein Zeichen von Stärke. Denn „hart sein“ und Überlastungen unbedingt als Einzelkämpfer(in) meistern zu wollen, ist ein Modell, dass in der Regel die Überforderung steigert und - zumindest auf lange Sicht – zu oft scheitert.
Ich freue mich sehr, wenn Sie sich von den Angeboten auf dieser Website angesprochen fühlen und ich Sie ein Stück (oder auch mehr) auf Ihrem (Gesundungs-) Weg begleiten kann.
Hans – Peter Klein